In der Erziehungsberatung blicke ich auf eine über 25-jährige Berufserfahrung im Erziehungskunst-Kontext zurück. In meiner Laufbahn als Heilpädagogin und Erzieherin bin ich vielen Familien und Ihren individuellen Themen begegnet. Hier liegt auch der Ursprung meiner heutigen therapeutischen Arbeit.
Die Familie erlebe ich als System. Daher ist das Kind nur ein Teil dieser Ordnung. Das System Familie folgt dem Prinzip eines Organismus- verändert sich ein Teil darin, so hat es eine Wirkung auf die anderen dazugehörigen Beteiligten und damit auf das Ganze.
In der Beratung geht es um Ihre ganz individuelle Situation und die Würdigung Ihrer Beziehung zu Ihrem Kind. Wir schauen gemeinsam auf die Biografie Ihrer Familie und auf die des Kindes. Manchmal ist es an dieser Stelle auch sinnvoll transgenerativ weiter zu arbeiten und die Verletzungen der letzten Generation mit zu berücksichtigen. Die Beratung bietet den Raum einen urteilsfreien Blick auf das zu erlauben, was sich gerade zeigt und was da ist. Im Alltag mit dem verhaltensoriginellen Kind überwiegt häufig die aufgewendete Anstrengung, der Fokus auf das Defizitäre und das, was zu “stören” scheint. Währenddessen verliert sich jenes, das bereits “gesund” und “heilsam” in dem Kinde selbst und auch in der Familie verankert ist. Diese Spur gilt es zu entdecken, wieder zu beleben, zu vertrauen und zu folgen.
Um einen perspektivischen Wechsel zu ermöglichen und neue Wege mit Ihrem Kind gehen zu können, kann ich Sie beratend und therapeutisch begleiten.
In den vergangenen Jahren habe ich mich insbesondere mit der Entwicklungspsychologie befasst und mich dem Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM) gewidmet. Dieses Therapieverfahren orientiert sich an den Kernbedürfnissen eines Menschen und den adaptierten Bewältigungsmustern, die an diese Bedürfnisse gebunden sind. Das Modell hilft beim Auf-und Ausbau der Fähigkeiten In-Kontakt-Sein, Lebendigkeit und der Förderung von Resilienz.